Vitamin B3 wirkt beim Stoffwechselprozessen mit und ist sehr relevant

Alles über Vitamin B3

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Vitamin B3 Nüsse

Das Vitamin B3 wirkt beim Stoffwechselprozessen mit

Das Vitamin B3 ist, genau wie die Vitamine aus der restlichen B-Gruppe, wasserlöslich. Es ist relativ unempfindlich gegen Hitze und Sauerstoff. Es wird im Körper zu einem Coenzym umgebaut und wirkt somit an Stoffwechselprozessen mit. Doch warum ist es sinnvoll, auf einem ausreichenden Vitamin B3 Gehalt im Körper zu achten und warum macht eine Supplementierung mit Nahrungsergänzungsmitteln wie das Multivitamin Komplex von Vitavelley Sinn?

Was ist Vitamin B3?

Das Vitamin D3 wird auch Niacin  genannt und kommt in der Nahrung in zwei verschiedenen Gruppen vor. Als Nicotinamid und als Nicotinsäure. Beide Formen werden im Körper gemeinsam mit anderen Stoffen zu Coenzymen umgebaut.
Das Vitamin B3 wirkt so an verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Körper mit. Es spielt eine zentrale Rolle beim Energiestoffwechsel, ebenso beim Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel. Niacin wirkt ebenso an der Regeneration des Körpers mit und fördert ebenfalls die Erholung von Nerven, Muskeln, Haut und Erbmaterial (DNA).

Für was ist Vitamin B3 wichtig?

Ebenso wird Niacin für den Aufbau verschiedener Neurotransmitter im Gehirn gebraucht, wie beispielsweise dem Serotonin. Es wird auch für die Funktion der Nerven benötigt. Die Bildung von Botenstoffen im Gehirn wird vom Vitamin B3 gefördert und es verbessert zudem die Merk- und Konzentrationsfähigkeit. Auch für die Verdauung ist das Niacin essenziell und spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Verwertung von Kohlenhydraten, ebenso bei dem Aufbau von Fetten.

Den Cholesterin Stoffwechsel kommt eine besondere Bedeutung zu. Des Vitamin B3 ist in der Lage, das Cholesterin in seiner Gesamtheit, also auch das “böse” LDL-Cholesterin zu senken. Währenddessen lässt es das “gute” HDL-Cholesterin ansteigen. Ebenso kann es die Triglycerid Werte senken. Daher kann das Niacin als Therapie für zu hohe Blutfettwerte verwendet werden, allerdings ist das aufgrund seiner vielen Nebenwirkungen umstritten und wird auch bislang noch nicht viel praktiziert.

Zu einem kleinen Teil ist der Körper in der Lage, das Vitamin B3 selbst zu produzieren. Die Leber kann dies aus der Aminosäure Tryptophan herstellen. Das Niacin muss jedoch mit der Nahrung aufgenommen werden, damit der Bedarf des Körpers abgedeckt ist.

Wie äußert sich ein Vitamin B3 Mangel?

Ein Mangel an Niacin ist eher selten vertreten, da dieses in ausreichender Menge in vielen unserer Lebensmittel enthalten ist. Außerdem kann der Körper dieses zum Teil selbst produzieren. Ein Mangel tritt lediglich dann in Erscheinung, wenn eine Absorptionsstörung des Darms vorliegt oder eine extrem eiweißarme Kost aufgenommen wird.

Typischen Anzeichen für einen Vitamin B3 Mangel sind:

  • schuppige Haut
  • Magen-Darm-Entzündungen, Durchfälle, Erbrechen, Appetitlosigkeit
  • Schmerzen oder Taubheit in den Extremitäten
  • Pellargra
  • Dermatitis (entzündliche Hautveränderungen)
  • Entzündungen der Mundschleimhäute
  • psychische Veränderungen wie Konzentrations- und Schlafstörungen, erhöhte Reizbarkeit, Depressionen

Eine typische Niacin Mangelerscheinung stellt Pellagra dar. Bei dieser Erkrankung fehlt es dem Körper nicht nur an Vitamin B3, sondern auch an Proteinen. Rauhe, schuppige und übermäßig stark pigmentierte Haut sind klassisches Anzeichen dieser Krankheit. Zu finden ist diese überwiegend in bestimmten Teilen von Afrika und Ländern des Fernen Ostens. Dort ernährt sich die Bevölkerung überwiegend von Mais und Jowar, einer speziellen Art von Hirse.

Wie macht sich eine Überdosierung von Niacin bemerkbar?

Ebenso ist es möglich, das Vitamin zu überdosieren, wenn die tägliche Dosierung mehr als 500 mg beträgt. Als Folge ist die Haut dann gerötet und erhitzt sich, es kommt zu einem sogenannten “Flush”. Schwindelgefühle, Blutdruckabfall und eine Erhöhung der Harnsäurewerte im Blut, welches dann eine Gefahr für eines Gichtanfalls darstellt, treten ebenfalls auf. Bei einer Vergiftung treten Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle und Leberschädigung mit Gelbsucht auf.

Wie kommt es zu einem Vitamin B3 Mangel?

Dieser kann vorliegen bei:

  • Alkoholmissbrauch
  • Hartnup-Krankheit (angeborene Transportstörungen von Aminosäuren wie Tryptophan durch die Körperzellen)
  • Ungenügende Zufuhr (bei hauptsächlicher Maisernährung)
  • Einnahme bestimmter Medikamente (Zytostatika, Psychopharmaka, Tuberkulostatika)
  • Karzinoiden (neuroendokrine Tumoren)